• Wer nichts weiß, muss alles essen Podcast

    #58 Es geht um 387 Milliarden Euro

    „Die Landwirtschaft muss Leistung erbringen, wenn sie Zahlungen erhalten will“: Wenn der Leiter der Sektion Landwirtschaft im Bundesministerium seinen Weg in unser Podcaststudio nach Schladming findet, dann unterbricht Hannes Royer das Heuen nur zu gerne. Zu viele Fragen gibt es an seinen Gast Johannes Fankhauser, vor allem, wenn es um das liebe Geld geht. Ein aktuell besonders heißes Thema: die GAP, also die Gemeinsame Agrarpolitik der EU, die gerade neu beschlossen wird und in deren Rahmen EU-weit jährlich 387 Milliarden Euro an die Landwirtschaft vergeben werden. Aber warum wird unsere Landwirtschaft überhaupt subventioniert? Lebensmittel leistbar zu machen, war einst der Grundgedanke der GAP. Heute geht es um sehr viel mehr. „Die Qualität muss besser werden: die der Landwirtschaft, aber auch die Qualität der Lebensmittel und unseres Einkaufs- und Essverhaltens“ – die Liebe zur Landwirtschaft lässt die beiden Hannes trotz der Brisanz des Themas immer wieder auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Hör‘ rein, denn die GAP geht uns alle an!

    #57 Generation Z(ukunft)

    Die nächste Generation, die heutigen Teenager und knapp 20-Jährigen, die freitags für Klimaschutz auf die Straße gehen und mit Smartphones aufgewachsen sind: Welchen Zugang haben sie überhaupt noch zur Landwirtschaft? Maria Fanninger hat sich einen von ihnen vors Mikrofon geholt. Jakob Jurek ist 20, kommt aus Wien und lebt seit fünf Jahren vegan. Er macht aktuell ein Praktikum am Bergbauernhof von Hannes Royer. Sein Ziel: Fernab von seinem Umkreis die Realität der Landwirtschaft kennenlernen. Im Podcast erzählt er, wie sich seine Ansichten dadurch verändert haben. „Weil ich natürlich als Veganer mein Weltbild habe.“ Für ihn ist es völlig unverständlich, wie es Leute geben kann, „die fordern, aber nicht bereit sind, Schritte in die notwendige Richtung zu tun.“ Hör‘ rein und setz dir die Brille der Jungen, Urbanen und Veganen auf!

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    #56 Idylle oder Wahnsinn

    „Von der Voll-Idylle zum Voll-Wahnsinn – und beides ist absolut unrealistisch“. Die Bilder, die wir von der Landwirtschaft vermittelt bekommen, und die Realität klaffen oft weit auseinander. Dazwischen: gefährliches Halbwissen und viele offene Fragen. Was dagegen hilft? „Wissen, Wissen, Wissen!“ Deshalb stehen Hannes und Maria diese Woche wieder einmal Frage und Antwort zu den zahlreichen Nachrichten, die wir von euch erhalten. Warum verdienen unsere Bäuerinnen und Bauern so wenig an ihren Produkten? Was dürfen wir uns eigentlich aus der Natur herausnehmen? Selbst in Landwirtschaft und Lebensmittelhandel tätig, wissen die beiden ob der Zusammenhänge zwischen Natur und Ernährung und der Mechanismen entlang der Wertschöpfungskette. Hör‘ rein und erfahre, wie du mit deiner Konsumentscheidung zum aktiven Gestalter werden kannst!


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    #55 Welche Pute ist die gute?

    Wer nichts weiß, muss alles essen – das Motto unseres Podcasts passt diese Woche ganz besonders gut. Da dreht sich nämlich alles um die Pute. Und über die wissen tatsächlich viele nur sehr wenig. Das ändert Robert Wieser, Putenbauer und Obmann der ARGE Pute, im neuen Podcast mit Hannes Royer dramatisch: Da geht es um Besatzdichten, Antibiotika und Tiergesundheit, um die Macht des Handels und der Konsumenten, um absurde Importzahlen und die Frage, was Tierwohl kosten muss und darf. „Wir brauchen eine Produktion, die von der Gesellschaft akzeptiert wird“, ist der Landwirt überzeugt. Dass Österreich in Sachen Tierwohl bei der Pute eine absolute Vorreiterrolle einnimmt, mag manch einen erstaunen – und ist gleichzeitig ein wunderbares Beispiel für die Mechanismen, die der Handel wie auch die Konsumentinnen und Konsumenten in dieser Hinsicht auslösen können. Also, welche Pute ist jetzt die gute? Hör‘ rein und finde es heraus!

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    #54 Lesen, Schreiben, Essen

    „Das Unterrichtsfach Ernährung und Haushalt verliert immer mehr an Bedeutung, dabei sollte das Wissen rund um Ernährung immer wichtiger werden.“ Im neuen Podcast spricht Manuel Schätzer, Doktor der Ernährungswissenschaften, über ein Thema, das seiner Gastgeberin Maria Fanninger ganz besonders am Herzen liegt: Ernährungsbildung. Als Bundeskoordinator von Sipcan, der „Initiative für ein gesundes Leben“, verfolgt er große Ziele: die Ernährung und Gesundheit in Schulen und Betrieben zu verbessern und den Zucker in unserer Ernährung zu reduzieren. Eines ist für beide klar: Das Wissen über unsere Ernährung ist so essenziell wie Lesen und Schreiben – ist es doch die Basis unseres täglichen Lebens. Doch hier gibt es in Österreich noch einiges zu tun. Hör rein und erfahre, warum Ernährungsbildung unbedingt Bestandteil der Lehrpläne sein sollte! 


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