• Wer nichts weiß, muss alles essen

    #62 Essen wandelt Klima

    So viel Wissen zum Thema Klimawandel, doch so wenig davon kommt in der Gesellschaft an. Da muss etwas passieren! Es war dieser Gedanke, der Katharina Rogenhofer dazu bewogen hat, die Fridays For Future-Bewegung nach Österreich zu holen und Klimaaktivismus breitentauglich zu machen. Die studierte Zoologin ist überzeugt: Jede und jeder von uns sitzt an einem Hebel und kann im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas zum Klimaschutz beitragen – zum Beispiel beim Essen. Dass klimafreundliche Lebensmittel aber meist auch die teureren sind, ist für die Sprecherin des Klimavolksbegehrens absolut unverständlich. „Dreht das doch um!“, appelliert sie an die Politik und spricht Maria Fanninger damit im neuen Podcast aus der Seele. In ihrem kürzlich veröffentlichten Buch stellt sie außerdem eine spannende These auf: Es geht uns nicht gut, wenn es der Wirtschaft gut geht, sondern der Wirtschaft geht es gut, wenn es uns gut geht. Wie das funktionieren kann? Hör rein und finde es heraus!

    Danke an Pam Pam Ida für die Bereitstellung des Songs „Bis auf die Knochen“ für unser Intro/Outro!

    Wenn dir unsere Arbeit gefällt, dann freuen wir uns über deinen Beitrag über https://www.paypal.me/landschafftleben

    Weitere Informationen unter: https://www.landschafftleben.at

    #61 Schublade Bio? Gibt’s nicht!

    Für die Bio-Bäuerinnen und -Bauern denkt er zu konventionell – für die konventionellen Landwirtschaftsbetriebe ist er zu bio: Urs Niggli. Der Obmann des österreichischen Forschungsinstituts für biologischen Landbau, kurz FiBL, spricht mit Hannes Royer über die Herausforderungen der Bio-Landwirtschaft in den nächsten Jahren. Sie widmen sich dem Bio-Mindset und der Vorreiterrolle der Bio-Landwirtschaft, der Erwartungshaltung der Konsumentinnen und Konsumenten sowie der Ausgestaltung der heimischen Agrarpolitik. Dabei denkt Urs Niggli nicht in Schwarz-Weiß, sondern sieht viel mehr die bunten Farben des Lebens.
    Für ihn ist klar: „Einfache Lösungen lösen die komplexen Probleme, vor denen wir stehen, nicht.“ Langfristig gesehen, brauche es das traditionelle Wissen genauso wie moderne Technologien, um aktuelle Herausforderungen der Lebensmittelproduktion meistern zu können. Zuletzt nennt er noch eine weitere wichtige Komponente: die Konsumentinnen und Konsumenten – also uns alle. Was wir beitragen können? Das und viele weitere hochspannende Denkansätze erfährst du im Podcast!

    Danke an Pam Pam Ida für die Bereitstellung des Songs „Bis auf die Knochen“ für unser Intro/Outro!

    Wenn dir unsere Arbeit gefällt, dann freuen wir uns über deinen Beitrag über https://www.paypal.me/landschafftleben

    Weitere Informationen unter: https://www.landschafftleben.at

    #60 Auf der Alm mit Sissy

    Während sich die einen für bedrohte Pandas einsetzen, züchten andere gefährdete Nutztierrassen: Jungbäuerin Sissy Strubreiter ist eine von ihnen. Gemeinsam mit ihrem Vater Thomas halten sie auf dem sogenannten Arche-Hof Pustertaler Sprinzen, Mangalitza Schweine und vieles mehr. Ihren Sommer verbringt sie auf der Alm im Salzburger Tennengau, wo Maria Fanninger sie für unser erstes Sommergespräch besucht. „Die Alm hat einfach einen gewissen Zauber für mich.“ Wer Sissy Strubreiter zuhört, möchte am liebsten sofort zu ihr auf die Alm Ziegen streicheln und Kräuter- sowie Blumensträuße sammeln gehen. Auch wenn die durch die Servus TV-Sendung „Mein Sommer auf der Alm“ bekannte Sissy ihre Arbeit in der familiären Landwirtschaft liebt, ist es oft nicht so kitschig wie es klingt: Wenn Touristen auf der Alm Kräuter- und Blumensträuße mitnehmen und dafür das Gassisackerl liegen lassen, stößt das bei der Jungbäuerin auf völliges Unverständnis. Schließlich pflegt sie die Kulturlandschaft vor Ort, denn ohne ihre Arbeit gäbe es dort statt Wanderrouten bald nur noch Dornhecken und Büsche. Hör rein und lass auch du dich mitziehen vom frischen Wind einer jungen bäuerlichen Generation, die sich gerne untereinander vernetzt und kreative Ideen in die heimischen Betriebe bringt!

    Danke an Pam Pam Ida für die Bereitstellung des Songs „Bis auf die Knochen“ für unser Intro/Outro!

    Wenn dir unsere Arbeit gefällt, dann freuen wir uns über deinen Beitrag über https://www.paypal.me/landschafftleben

    Weitere Informationen unter: https://www.landschafftleben.at

    #59 Schleuderaktion Landwirtschaft

    Dreihundertsechzig Milchkühe leben am Betrieb von Johann Konrad, dem größten Milchbauern Österreichs. Wie bedeutend ist da das Wohl einer einzelnen Kuh? Sehr: „Das wichtigste an meinem Betrieb sind die Tiere. Sie können einem so viel Kraft und Energie geben, dass man einfach gut lebt. Tierwohl ist immer wichtig, aber es hängt nicht mit Geld zusammen. Bezahlen können sie uns das Tierwohl sowieso nie.“ Er trotzt dem Bild, das viele von einem Betrieb dieser Größenordnung haben. Auf seinem Hof geht es nicht nur den Kühen, sondern auch den 30 Katzen aus dem Tierheim und den Igeln zum Überwintern gut. Zum Gespräch mit Hannes Royer bringt er ein besonders großes Anliegen mit: Lebensmittel sollen nicht zu billigsten Preisen verschleudert werden. „Da wird meine Arbeit nicht mehr wertgeschätzt,“ sagt er. Für Hannes Royer ist klar, dass auch Landwirtinnen und Landwirte aktiv werden müssen – und sie nichts vom Konsumenten fordern können, was sie selbst nicht leben. Hör rein und wirf auch du einen Blick hinter die Stalltüren!

    Danke an Pam Pam Ida für die Bereitstellung des Songs „Bis auf die Knochen“ für unser Intro/Outro!

    Wenn dir unsere Arbeit gefällt, dann freuen wir uns über deinen Beitrag über https://www.paypal.me/landschafftleben

    Weitere Informationen unter: https://www.landschafftleben.at

    #58 Es geht um 387 Milliarden Euro

    „Die Landwirtschaft muss Leistung erbringen, wenn sie Zahlungen erhalten will“: Wenn der Leiter der Sektion Landwirtschaft im Bundesministerium seinen Weg in unser Podcaststudio nach Schladming findet, dann unterbricht Hannes Royer das Heuen nur zu gerne. Zu viele Fragen gibt es an seinen Gast Johannes Fankhauser, vor allem, wenn es um das liebe Geld geht. Ein aktuell besonders heißes Thema: die GAP, also die Gemeinsame Agrarpolitik der EU, die gerade neu beschlossen wird und in deren Rahmen EU-weit jährlich 387 Milliarden Euro an die Landwirtschaft vergeben werden. Aber warum wird unsere Landwirtschaft überhaupt subventioniert? Lebensmittel leistbar zu machen, war einst der Grundgedanke der GAP. Heute geht es um sehr viel mehr. „Die Qualität muss besser werden: die der Landwirtschaft, aber auch die Qualität der Lebensmittel und unseres Einkaufs- und Essverhaltens“ – die Liebe zur Landwirtschaft lässt die beiden Hannes trotz der Brisanz des Themas immer wieder auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Hör‘ rein, denn die GAP geht uns alle an!

    Danke an Pam Pam Ida für die Bereitstellung des Songs „Bis auf die Knochen“ für unser Intro/Outro!

    Wenn dir unsere Arbeit gefällt, dann freuen wir uns über deinen Beitrag über https://www.paypal.me/landschafftleben

    Weitere Informationen unter: https://www.landschafftleben.at